Stürmischer Auftakt 2012
Mit einem launischen Dezember und stürmischem Wetter zum Jahresbeginn haben sich Urlauber in der Samuianischen Inselwelt abfinden müssen. Viele hoffen, dass dies der Abschluss eines regelrechten „Seuchenjahres“ gewesen ist. Trotz des üblichen Ansturmes in der Weihnachtswoche und über Silvester blieben die Mienen vieler Urlaubsunternehmer sauer. Große Lücken in den Hotels waren auch über die Feiertage ein Wermutstropfen – das beliebte Imperial Hotel in Chaweng Noi war beispielsweise wie viele Luxusherbergen über die Festtage nur halb belegt. Es gab allerdings auch positive Zeichen. Schlimmere Überschwemmungen wie in Teilen Südthailands sind auf Koh Samui ausgeblieben. Und an manchen Tagen konnten sich die Urlauber sogar über Sonne freuen.
Immobilien-Mogul Gerd Wenderoth tot
Die Nachricht verbreitete sich gleich am ersten Tag des Jahres wie ein Lauffeuer über die Insel: Gerd Wenderoth (65), einer der schillerndsten Immobilien-Unternehmer auf Samui und Koh Phangan, starb nach einer Silvesterfeier frühmorgens in seiner Privatvilla überraschend an einem Herzinfarkt. Wenderoth war eine kontroverse Figur auf Koh Samui und seit einem Jahrzehnt im großen Stil für große Projekte unterwegs. Vor allem in Bang Por entstanden unter seiner Ägide viele Luxushäuser. Durch einen professionellen Marktauftritt hatte Wenderoth bei solventen Kunden Erfolg und warb stolz damit, für jeden das maßgeschneiderte Ferienhaus liefern zu können. Nicht immer fühlten sich die Käufer den Versprechungen nach bedient, und so war der Ruf des schwergewichtigen Rheinländers nicht ungetrübt. Er, hatte mit den neuen Besitzern seines früheren Artrium Hotels gefeiert und war morgens selbst nach Hause gefahren. Eine junge thailändische Bekannte alarmierte gegen 8 Uhr schreiend die Nachbarn, als sie den leblosen Deutschen im Bett vorfand. Wenderoth hinterlässt eine seit längerem von ihm getrennt lebende Thai-Ehefrau und ein millionenschweres Immobilienerbe.
Samui bewegt sich langsam, aber stetig“
Frischer Wind für Koh Samuis Inselwelt“ – hatte DER FARANG in seiner Jahresschluss-Ausgabe 2009 getitelt. Dabei stand der neue Bürgermeister Ramnate Jaikwang auf zwei vollen Textseiten Rede und Antwort zur Entwicklung der Infrastruktur. Zwei Jahre später und zehn Monate vor der nächsten Bürgermeisterwahl gab das Inseloberhaupt mit seinen beiden wichtigsten Beratern neuerlich einen Ausblick auf künftige Projekte und zog eine erste Bilanz. Von Amtsmüdigkeit war nichts zu spüren. Im Gegenteil, Jaikwang (heute 53) wird neuerlich kandidieren und bräuchte für die Umsetzung aller geplanten Maßnahmen mindestens eine weitere Legislaturperiode.
Lesen Sie weiter: http://www.der-farang.com/?article=2012/01/bewegt
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Wasser“-Flugzeuge allesamt ausrangiert
Fluggäste müssen nicht befürchten, künftig in Maschinen einzusteigen, die auf dem überfluteten alten Bangkoker Airport Don Mueang Wochen im Wasser gestanden haben. Flughafendirektor Captain Kantpat Mangalasiri beruhigte die Öffentlichkeit: Die auf dem Gelände abgestellten Flugzeuge seien bereits vor längerer Zeit außer Dienst gestellt worden. Zudem teilte ein Sprecher der Thai Airways International (THAI) mit, das Wasser hätte bei ihren beiden Airbus A300-600 bis zu 1,50 Meter hoch ansteigen können, ohne dass die Fluten den Rumpf erreicht hätten.
Koh Samuis ausgefallene Regenzeit
Verkehrte Welt in Thailand, verkehrte Welt auch auf Koh Samui. Vor genau einem Jahr stand die halbe Insel unter Wasser, und die Behörden sprachen vom schlimmsten Monsun-Niederschlag in 16 Jahren.
Bis Ende November blieb es auf den Inseln bei undramatischen Schauern, und fast überall konnten die Urlauber ihren späten Jahresurlaub genießen. Die Erinnerung an die Erlebnisse vor exakt 12 Monaten ist beinahe verblasst. Damals hatte der FARANG über katastrophale Flutschäden berichten müssen. Nun rüsten sich die Menschen auf den Inseln Koh Samui, Phangan und Koh Tao trockenen und frohen Mutes für die nahende Hochsaison. „Nach den Unwettern vor einem Jahr und im März 2011 haben wir uns eine ruhige Saison verdient“. Die Überschwemmungen im Norden Thailands erlebten die Menschen im Süden nur am Fernseher mit.
Bis Ende November blieb es auf den Inseln bei undramatischen Schauern, und fast überall konnten die Urlauber ihren späten Jahresurlaub genießen. Die Erinnerung an die Erlebnisse vor exakt 12 Monaten ist beinahe verblasst. Damals hatte der FARANG über katastrophale Flutschäden berichten müssen. Nun rüsten sich die Menschen auf den Inseln Koh Samui, Phangan und Koh Tao trockenen und frohen Mutes für die nahende Hochsaison. „Nach den Unwettern vor einem Jahr und im März 2011 haben wir uns eine ruhige Saison verdient“. Die Überschwemmungen im Norden Thailands erlebten die Menschen im Süden nur am Fernseher mit.
Europäer auf dem Rückzug?
Die andauernde Krise des Euro sowie der Wertverlust der Währung gegenüber dem Thai-Baht sorgen offensichtlich für mehr Einbußen im Tourismus als bisher angenommen. Die „Tourismus Autorität Thailand“ (TAT) auf Samui sprach jüngst von spürbaren Auswirkungen auf den örtlichen Markt. Angestiegen sei hingegen der Anteil von australischen und chinesischen Touristen – beide Länder haben eine harte Währung und erleben einen Boom. Auf dem Immobilienmarkt schlägt sich dies ebenfalls nieder. Während europäische Kunden – auch durch negative Presseberichte – beim Erwerb von Land und Haus vorsichtig agieren, schlagen Australier zielorientierter zu. Die besten Kunden mit dem lockersten Geldbeutel seien hingegen Touristen aus der ehemaligen Sowjetunion. Ihre Zahl steigt auf Samui stetig.
Gesund oder krank in Thailand
Kurz vor der Hauptreisezeit nach Thailand, möchte ich nochmals darauf hinweisen, wie wichtig es ist eine Reiseversicherung abzuschließen.
Ein guten Beitrag fand ich in der Zeitschrift FARANG .
siehe: http://www.der-farang.com/?article=2011/24/krank
Ein guten Beitrag fand ich in der Zeitschrift FARANG .
siehe: http://www.der-farang.com/?article=2011/24/krank
Flüsse beförderten 30 Mrd. Kubikmeter
In den letzten Monaten sollen Monsun und Unwetter der nördlichen und nordöstlichen Region sowie Zentralthailand 41 Milliarden Kubikmeter Regen gebracht haben. Die großen Talsperren können aber nur 11 Milliarden Kubikmeter aufnehmen, so dass rund 30 Milliarden Kubikmeter über die Flüsse in Richtung Bangkok strömten. Für eine solch große Wassermenge waren die Dämme und Kanäle nicht projektiert. Die Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten Geschäftszentren, Siedlungen und Industriegebiete.
Neue Umgehung um die Stadt Suratthani
Eines der größten Straßenbau-Projekte in Südthailand wird derzeit östlich der Provinzhauptstadt Suratthani realisiert. Mit einer Stadtumgehung soll vor allem der Verkehr in Richtung Bangkok und zum Internationalen Flughafen entlastet und die Fahrtzeit erheblich verkürzt werden. Wer auf der Bundesstraße 401 von Kanchanadit aus nach Suratthani fährt, kann voraussichtlich Ende nächsten Jahres an der großen Kreuzung am Big C Markt eine neue Route wählen. Statt bisher links in Richtung Chumphon und Punphin, führt die Umgehung nach rechts zum Meer. Nach ca. einem Kilometer beginnt die neue Trassenführung: Eine riesige Brücke überquert den Klong und das Meerdelta, danach zieht sich die Strecke an Bang Kung vorbei nach Bang Sai und Tha Chang. Nach etwa 15 Kilometern Fahrtstrecke trifft die neue Trasse auf die Autobahn nach Bangkok – unmittelbar in Höhe des bestehenden Flughafens Suratthani. Im Bild die Bauarbeiten östlich von Suratthani, im Hintergrund ist bereits das Fundament der neuen Großbrücke zu erkennen.
Droge Ice bei Jugendlichen „in“
Trotz der spürbar härteren Gangart der Polizei auf Samui gegen Drogendealer scheinen sich professionelle Vertreiber nicht abschrecken zu lassen. Fast täglich meldet die Polizeidirektion Bophut neue Verhaftungen. Vor allem die Modedroge „Ice“, ein kristallähnlich aussehendes Methamphetamin, ist wegen seiner aufputschenden und euphorisierenden Wirkung der Renner bei jungen Thais. Nicht nur in der Barszene wird Ice von vielen Mädchen zur Stimulierung weitverbreitet geraucht, auch auf dem flachen Land ist es beliebt. In Namuang, unweit der berühmten Wasserfälle, hob die Polizei jüngst einen Dealerring aus. Wie üblich wurde nicht nur Ice in erheblicher Menge beschlagnahmt, sondern auch eine Handfeuerwaffe. Die Polizei vermutet, dass die Händler auch Jugendliche aus der Nachbarschaft versorgten.
Zur Erinnerung: Auf Drogen steht in Thailand die TODESSTRAFE, ob Ausländer oder nicht.
Wenn Du Dich für Schuldig bekennst, dann hast bloß 50 Jahre zu sitzen.
Zur Abschreckung eine gute DOKU über das Todesgefängnis "BANGKOK HILTON PRISON BANGKWANG"
http://forum.thailand-community.de/topic.php?t=617
Zur Erinnerung: Auf Drogen steht in Thailand die TODESSTRAFE, ob Ausländer oder nicht.
Wenn Du Dich für Schuldig bekennst, dann hast bloß 50 Jahre zu sitzen.
Zur Abschreckung eine gute DOKU über das Todesgefängnis "BANGKOK HILTON PRISON BANGKWANG"
http://forum.thailand-community.de/topic.php?t=617